"Die Sprache ist das Haus des Seins." (Martin Heidegger)

Heidegger beschreibt die Sprache als existenziell für den Menschen. Diese besitze nicht nur einen Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung, sondern mittels der Sprache begreife man die Welt und eigne sich diese an.
Mit gezielter Förderung befühigen wir die Jugendlichen den eigenen Sprachgebrauch zu reflektieren und ein ein Sprachbewusstsein zu entwickeln. Im Unterricht erwerben und erweitern die Schülerinnen und Schüler deshalb ihre Kompetenzen im Umgang mit der deutschen Sprache im Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen. Gleichfalls werden in Vorbereitung auf das Studium die Grundlagen wissenschaftlicher Arbeitstechniken vermittelt.
Der rezeptive und produktive Umgang mit der deutschen Literatur stellt gleichfalls einen Schwerpunkt unseres Unterrichts dar.
Den Puschkinern steht sowohl zur organisierten und selbständigen Unterrichtsarbeit als auch zur Ausleihe eine gut ausgestattete Schulbibliothek zur Verfügung, deren Bestand weit über die im Unterricht zu besprechenden Werke hinausgeht.

Der Lektürekanon umfasst unter anderem Jugendliteratur ("Krabat" von O. Peußler, "Lilli unter den LInden" von A.C. Voorhoeve, "Die Welle" von M. Rhue) Gegenwartsliteratur ("Katz und Maus" von G. Grass, "Der Vorleser" von B. Schlink, "Das Pafüm" von P. Süskind) und klassische Werke ("Kleider machen Leute" von G. Keller, "Die Jugendbuche" von A. von Droste-Hülshoff, "Kabale und Liebe" von F. Schiller, "Faust I" von J.W. Goethe, "Hamlet" von W. Shakespeare).





Aktivitäten
- regelmäßige Theaterbesuche in Berlin
- Rezitatorenwettbewerb der Klassen 7-9
- Kursfahrten nach Weimar
- Bibliotheksführungen
- AG "Deutsch für Asylbewerber"
- Autorenlesungen
- Theaterprojekte
- Aufführungen des Kurses "Darstellendes Spiel"
- Schreibwerkstätten

Stand: September 2016

Verantwortlich für den Inhalt:

Fachbereich Deutsch

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Von Duschgedanken bis Burgunder - Poetry Slam an unserer Schule

„Zweiundzwanzig Texte!“, stellt Bas Böttcher begeistert fest. So viele seien bisher noch in keinem anderen Workshop entstanden, so der 44-jährige Schriftsteller und Slam-Poet, der am Donnerstag im Hennigsdorfer Puschkin-Gymnasium zu Gast war.  Knapp 30 Schülerinnen und Schüler mehrerer Jahrgangsstufen konnten sich zur freiwilligen Teilnahme am Projekt melden, das auf Wunsch der Klasse 9b ins Leben gerufen wurde. Die Schüler hatten einen Text von Bas Böttcher im Unterricht behandelt und seien auch bei einem seiner Auftritte gewesen. Dort hatten sie dann von der Möglichkeit gehört, ihn im Rahmen eines Workshops zu buchen. „Und das haben sie dann quasi auch eingefordert“, schmunzelt Frau Schümann, Kunst- und Deutschlehrerin an der Schule. 

Knapp drei Unterrichtsblöcke lang gab der Slam-Poet Tipps im Bezug auf kreatives Schreiben, Ideenfindung und die Präsentation selbstgeschriebener Texte. Und dann durften sich die Schüler auch selbst ans Texten machen. In kleinen Gruppen oder allein wurden Ideen gefunden und umgesetzt, bevor dann mit den Worten „Lasst uns die Arena aufbauen!“ die finale Präsentationsrunde eingeleitet wurde. Loyalität, Gesellschaft, Duschgedanken, Sucht und Fahrstunden waren nur einige der Themen, die die Schüler beschäftigten. 

Und auch wenn nicht alle Texte fertig geworden sind – das Ergebnis lässt sich hören. Sogar bis weit in ihre Pause hinein blieben die Schülerinnen und Schüler sitzen, um jedem die Chance geben zu können, den selbstgeschriebenen Text vorzustellen. 

„Ich habe heute viel Neues gelernt“, sagt Sandra Reinhardt aus der 11. Klasse. Es sei schön, auch mal aus den normalen Unterrichtsstrukturen rauszukommen und Platz für eigene Ideen zu haben. 

Zum Abschluss gab Bas Böttcher in der Aula der Schule selbst einige seiner Texte zum Besten. Sowohl den Schülern als auch den Lehrern war die Begeisterung anzusehen, wenn der 44-Jährige sie wieder und wieder mit Wortspielen und sprachlichen Manövern überraschte.