News > Stolperstein-Aktion des Geschichtskurses der 11.Jahrgangsstufe

 „Für Sandra Reinhardt war es eine Ehrensache.“
Am 9.11.2018 haben wir, ein Geschichtskurs der elften Jahrgangsstufe, einige der Hennigsdorfer Stolpersteine gereinigt. Mit der Frage, welche Bedeutung diese haben und welche Geschichten sie erzählen, beschäftigten wir uns schon vorher. Dadurch wurde uns der Zusammenhang und die Wichtigkeit eines solchen Vorhabens deutlich.
Doch, was sind Stolpersteine überhaupt?
Stolpersteine sind Gedenktafeln aus Messing,die in den Boden eingelassen werden. Dieses Projekt rief der Künstler Gunter Demnigs ins Leben. Diese sollen an das Schicksal der Menschen, die in den Jahren 1933 - 1945 ermordet, verfolgt und deportiert wurden, erinnern. Eine Inschrift auf Messingtafeln am letzten frei gewählten Wohnort erinnert an dieser Menschen.

Inzwischen gibt es Stolpersteine nicht nur deutschlandweit, sondern in fast ganz Europa.
In über 80 Ländern weltweit sind seit 1992 über 70 000 Stolpersteine verlegt worden.
Die in Hennigsdorf glänzen nun wieder und vielleicht stolpert so zumindest gedanklich jemand über diese Gedenktafeln.
Seit 2006 findet man auch Stolpersteine in Hennigsdorf. Von diesen säuberten wir die in der Neuendorfstraße von Familie Blaschke, in der Berliner Straße von Klara Busse, in der Hauptstraße und in der Waldstraße.

'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist', zitiert Gunter Demnig den Talmud


Den dazu in der Märkischen Allgemeinen Zeitung erschienenen Artikel findet ihr hier:
http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Hennigsdorf/Hennigsdorf-Schueler-putzen-Stolpersteine




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Veröffentlicht
17:14:00 08.05.2019
Schwerdtfeger